Dienstag, 12. Juli 2011

NL36 with Software RAID1 on Ubuntu 11.04 x64

Das Proliant NL36 ist eigentlich ein interessantes Gerät. Zur Zeit habe ich es im Einsatz als NFS Server für meine "privaten" VM's. Das kleine Teil ist flott unterwegs! Einzigst die Zugriffszeiten von durschnittlich nur 127 MB/sec mit dem Ubuntu RAID1 lassen ein bisschen zu wünschen übrig! Wobei die Antwortzeiten im Vergleich mit einer Synology Box DS1511+, zb. wenn man einen Rechner öffnet mit RemoteDesktop, merkt man gleich. Die Reaktionszeit ist besser! Obwohl die Synology Box mit RAID10 (DS1511+) mir beim testen im Vergleich zur NL36 durchschnittlich 270 MB/sec brachte. 


Hier ein Screenshot mit hdparm -t command:





Zur Sache: 


Da ich gerne mit Atto.exe teste, dachte ich mir, ich installiert schnell den Samba Server auf der NL36. Das Resultat kann sich gut zeigen lassen. Getestet wurde von einem Windows Server 2008 R2 mit einer NIC die mit dem "vmxnet3" Treiber installiert ist, damit JumboFrames von 9000K unterstützt werden. Im weiteren ist noch Receive Side Scaling aktiviert (der 2K8R2 ist virtuell in vSphere 4.1 update1). Atto wurde in der virtuellen Welt mit dem NL36 verbunden, welcher eine INTEL Pro 1000 PT DualNIC Adpater ausgestattet worden ist und welche ich in Ubuntu Server 11.04 als mode=4 sprich dynamic LACP konfiguriert habe.


Der erste Test mit Total Lenght: 64 MB




Hier ein Test mit Total Lenght: 128 MB



Hier der gleiche Test mit Total Lenght: 512 MB



Hier noch der Test mit Total Length: 2GB



Fast vergessen, ich habe auf einem normalen Samba Share auf Ubuntu zugegriffen! Die Performance ist genial! Teils sogar fast besser einen Ubuntu Server parallel zu einer Windows Domain als File Server laufen zu lassen (gemäss eigenen Tests). Interessant ist der Punkt, dass wenn ich in einer virtuellen Maschine ein File hochlade (2K8R2), ich länger brauche um 1GB zu übertragen als wenn ich es auf dem Samba Server hochlade.

Kleines Beispiel. Mein virtueller Server 2K8R2 den ich als FileServer nutze der mit 4 1GB NIC's mit statischem LACP an einem HP Switch angeschlossen ist, kopiere ich zb. mit 35 MB / sec ein 1,4 GB File hoch, währenddem ich über ein Samba Share auf Ubuntu mit 55 MB /sec das 1,4 GB File hochbeame. Das war nicht zum ersten mal zu beobachten. Tendenz für mich "privat" wird es wohl so sein, dass ich versuchen werde den Ubuntu in meine Domain zu integrieren und zwar als FileServer (Samba Server) und zwar als versuch (virtuell). Bereits konnte ich es auch feststellen, dass virtuell ich mit einem Ubuntu auch schneller war als Windows Server 2008 R2.

LinkAggregation zieht erst dann, wenn man von zwei verschiedenen Quellen Daten hochlädt! Man kommt nicht über die 125 MB (auch wenn Atto mal bis zu 127 MB hinkommt) mit einer 1 GB NIC. Gleiches Spiel bei einer Synology Box! Durch diverse Tests von Usern die als Source OS zb. MAC OS nutzten, konnten erst dann diese 192 MB sehen, wenn sie von zwei Computern Files auf der Synlology Box hochluden. (Testgerät war hier die Syno DS1511+)

Werde auf jeden Fall nochmals diesbezüglich darauf zurückkommen mit ein paar Atto Tests.

Zum Schluss: Da der ProLiant einen Fake RaidController hat, also kein echter Hardware Raid Controller, ist es echt genial mitanzusehen, was man aus der kleinen Box so alles rausholen kann mit einem Software Raid 1 unter Ubuntu Linux! :)

Zum Test: Die verwendeten Discs sind Western Digital RE4 1 TB 7200 RPM's und eine INTEL NIC 1000 PT Dual.







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